Berat, die Museumsstadt mit 1001 Fenstern, die von UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Es liegt an den Ausläufern des Tomorri Berges, dem Olymp der albanischen heidnischen Götter und mit einer Burg die über der Stadt thront. In den bezaubernden antiken und mittelalterlichen Kirchen finden sich vergoldete Schnitzereien und Ikonen, die mehrere Jahrhunderte alt sind. Berat ist wohl das Nummer Eins Ziel für eine kulturorientierte Tour.

Wie entstand die Gegend um Berat? Eine kleine Legende

Einst lebte in der verzauberten Gegend von Berat eine Fee, in die sich die beiden Brüder  und Götter Tomorr und Shpirag verliebten. Die sie verzehrende Liebe für die Fee ließ sie ihren innigen Bund vergessen und sie begannen, um die Fee zu kämpfen. Tomorr mit einem Schwert und Shpirag mit einem Morgenstern. Die Fee, deren Liebe unendlich war, verstand den Kampf nicht und begann angesichts des gebrochenen Vertrauens zwischen den beiden Brüdern und der Verletzungen, die sie sich gegenseitig zufügten, zu weinen. Der Kampf dauerte und hinterließ Spuren in den Körpern der beiden Götter und die Tränen der Fee flossen nur so dahin. Da das undankbare Verhalten von Tomorr und Shpirag nicht aufhörte, wurde von allen Göttern beschlossen, dass sie vom höchsten Gott auf ewig versteinert werden sollten. Die in Trauer aufgelöste Fee erhielt das gleiche Schicksal.

Berat wurde auf der versteinerten Fee erbaut, umgeben von den Gebirgen Shpirag und Tomorr, die heute die Spuren des Schwertes und des Morgenstern tragen. Nur die Tränen der Fee fließen heute noch lebendig weiter und bilden den Fluss Osum.